
Aufgrund meiner beruflichen Erfahrungen mit der Erschaffung und Verfremdung von Fotografien empfinde ich eine Distanz gegenüber der Darstellung meines eigenen Ichs. Die Nutzung von generativen KI-Tools ermöglicht es mir, tief in die digitale Manipulation und die Schaffung neuer Realitäten einzutauchen. Diese Werkzeuge erlauben es mir, in meinem Projekt „Artificial Memories“ eine Brücke zwischen der digitalen und der analogen Welt zu schlagen.
Die Fotografien wirken wie ein „Beweis“ einer Momentaufnahme, einer Realität, die es so nie gab und nie geben wird. Durch die Kombination von digitalen Manipulationen und analogen Techniken schaffe ich Erinnerungen, die ich gar nicht haben kann, und erforsche die komplexe Beziehung zwischen Realität, Erinnerung und Identität.
Dieses Projekt ist ein fortlaufendes Experiment ohne ein festgelegtes Ende. Die ständige Veränderung der Bilder spiegelt meine eigene Suche und Entwicklung wider und lädt dazu ein, die Grenzen zwischen dem Wirklichen und dem Fiktiven zu hinterfragen.
Exemplarisch ist hier ein dreiteiliger analoger Handabzug dargestellt, welcher bereits dreimal verfremdet wurde.

