



Der Wunsch des ewigen Lebens ist so alt wie die Menschheit selbst. Allein dieser Umstand zeigt, dass es sich hierbei um eine hochkomplexe Angelegenheit handelt. Das Streben nach Unsterblichkeit geht unmittelbar mit der Angst vor dem Altern und dem Wunsch nach ewiger Jugend einher.
Wie lässt sich das Altern aufhalten? Hierzu wurden verschiedene Ansätze auf diversen Ebenen verfolgt, wovon ich mich dreien widmete. Neben dem Symbolbild des Jungbrunnens (Kunst) und der körperlichen Optimierung, um gesellschaftlichen Schönheitsidealen besser zu entsprechen (Kommerz), befasste ich mich mit dem Stand der Forschung (Wissenschaft).
Diese Aspekte stellte ich vergleichend, kombiniert mit Aufnahmen eigentlich unzugänglicher Orte, kritisch gegenüber.
Sei es durch vielfältige Darstellungen des Jungbrunnens, unter anderem in akten Selbstportraits, Forschung im Max-Planck-Institut, dem Institut für Molekulare
Medizin oder schlicht einer der fünf plastischen Eingriffe, denen ich beiwohnen durfte. All dies mündete in einem Buch, sowie einer begleitenden Ausstellung.
Die Menschheit war dem Ziel noch nie so nah wie heute.
Doch werden die ewige Jugend und das ewige Leben je erreichbar sein?
FHWS Gestaltung
FHWS Gestaltung
HfG Offenbach
Kunstakademie Überlingen
Ausstellung: Ein Haufen Holz
IDW Online












